Hallo, ich bin Maja vom Redaktionsteam von pfoten-und-freunde.de. Wussten Sie, dass über 30% der Hundebesitzer im Jahr 2025 ungewöhnliche Körpergerüche bei ihrem Vierbeiner bemerken? Ein unerwarteter Fischgeruch ist dabei eine der häufigsten Sorgen.
Dieser unangenehme Geruch ist kein normaler Zustand für einen gesunden Hunde. Er kann ein Signal des Körpers sein, dass etwas nicht stimmt.
Unser Artikel hilft Ihnen, die Quelle zu finden. Die Ursachen reichen von Maulhygiene über die Analdrüsen bis zur Verdauung.
Wir erklären die möglichen Probleme und bieten aktuelle, wissenschaftlich fundierte Lösungen für 2025. Der erste Schritt ist immer, die Signale Ihres Hundes richtig zu deuten.
Sie lernen in diesem Ratgeber, wie Sie präventiv vorgehen und welche Behandlungen wirklich helfen. So können Sie das Wohlbefinden Ihres Hundes effektiv unterstützen.
Ursachen und erste Hinweise auf den fischigen Geruch
Die häufigsten Gründe für fischigen Geruch im Jahr 2025 betreffen das Maul und die Analregion. Beide Ursachen sind gut behandelbar, wenn Sie sie früh erkennen.
Zahnprobleme und schlechte Maulhygiene
Futterreste zwischen den Zähnen bieten Bakterien einen idealen Nährboden. Dies führt zu Plaque, die sich zu hartem Zahnstein entwickelt.
Der Zahnstein reizt das Zahnfleisch und verursacht eine Entzündung. Diese Prozesse erzeugen den charakteristischen Mundgeruch, der oft fischig riecht.
Verstopfte oder entzündete Analdrüsen
Die beiden kleinen Analdrüsen neben dem After produzieren ein stark riechendes Sekret. Normalerweise entleeren sie sich beim Kotabsatz.
Bei zu weichem Kot fehlt der nötige Druck. Das Sekret staut sich an und verursacht den intensiven Geruch. Ihr Tier zeigt oft typische Symptome.
Es rutscht mit dem Hinterteil über den Boden oder leckt sich vermehrt. Behandeln Sie diese Probleme zeitnah, um Komplikationen zu vermeiden.
Hund riecht nach Fisch – Ursachen im Überblick
Wenn Ihr Vierbeiner ungewöhnlich riecht, können verschiedene Faktoren verantwortlich sein. Über die bereits besprochenen Gründe hinaus gibt es weitere wichtige Ursachen, die Sie kennen sollten.
Infektionen, Verdauungsprobleme und Futterbestandteile
Ein unausgeglichener Magen-Darm-Trakt führt oft zu Problemen. Blähungen und Aufstoßen können den charakteristischen Geruch verursachen. Besonders bei gestörter Darmflora tritt dieses Problem auf.
Bestimmte Futter-Bestandteile beeinflussen temporär den Körpergeruch. Fischhaltige Nahrung oder Omega-3-Öle sind hier typische Beispiele. Dieser Effekt ist meist harmlos und verschwindet nach Futterumstellung.
Infektionen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Harnwegsinfektionen oder Genitalinfektionen können intensive Gerüche verursachen. Hier ist tierärztliche Behandlung notwendig.
„Die genaue Beobachtung des Tieres ist entscheidend für die Ursachenfindung. Jede Körperregion gibt Hinweise auf mögliche Probleme.“
| Ursache | Symptome | Handlungsempfehlung |
|---|---|---|
| Verdauungsprobleme | Blähungen, Durchfall, Aufstoßen | Futterumstellung, Tierarztbesuch |
| Futterbestandteile | Temporärer Geruch nach Futteraufnahme | Beobachtung, natürliche Alternativen |
| Infektionen | Geruch aus Urin/Genitalbereich | Sofortige tierärztliche Behandlung |
| Parasiten | Durchfall, Gewichtsverlust | Entwurmung, Hygiene verbessern |
Endoparasiten wie Würmer stören die Verdauung und verursachen Durchfall. Minderwertiges Futter mit künstlichen Zusätzen belastet zusätzlich den Organismus. Futterunverträglichkeiten führen zu chronischen Problemen.
Regionale Problembereiche: Maul, Analdrüsen und Genitalbereich
Drei Hauptbereiche am Hundekörper sind typische Quellen für unangenehme Gerüche. Jede Region hat charakteristische Symptome und erfordert spezifische Behandlungen.
Maulgeruch und Zahnpflege
Probleme im Maul verursachen oft fischigen Mundgeruch. Zahnstein, Entzündungen und Futterreste bieten Bakterien ideale Bedingungen.
Regelmäßige Zahnpflege mit speziellen Bürsten und Kausnacks beugt wirksam vor. Konsequente Pflege reduziert Zahnprobleme deutlich.
Analdrüsen: Symptome und Behandlung
Verstopfte Analdrüsen produzieren intensiven Geruch. Ihr Tier zeigt typisches Verhalten wie Rutschen oder Lecken.
Der Tierarzt entleert die Drüsen manuell. Bei Entzündung ist zusätzliche Behandlung nötig. Zu weicher Kot verhindert natürliche Entleerung.
Ursachen im Genitalbereich
Infektionen in dieser Zone erfordern sofortige Aufmerksamkeit. Harnwegsinfekte oder Gebärmutterentzündungen verursachen charakteristischen Geruch.
Schneller Tierarztbesuch verhindert Komplikationen. Unbehandelte Infektionen können schwerwiegende Folgen haben.
| Körperregion | Hauptsymptome | Behandlungsempfehlung |
|---|---|---|
| Maul | Fischiger Mundgeruch, Zahnbelag | Regelmäßige Zahnpflege, Tierarztkontrolle |
| Analdrüsen | Rutschen, Lecken, Schwellungen | Manuelle Entleerung, Entzündungsbehandlung |
| Genitalbereich | Geruch aus Urin, vermehrtes Lecken | Sofortige tierärztliche Diagnose |
Hygiene und Fellpflege als natürliche Lösung
Mit natürlichen Methoden halten Sie das Fell Ihres Vierbeiners frisch und geruchsneutral. Sanfte Pflege bewahrt die empfindliche Haut und beugt unangenehme Gerüche vor.

Regelmäßiges, aber nicht übertriebenes Baden ist wichtig. Zu häufiges Waschen zerstört den natürlichen Schutzmantel der Haut. Dies kann paradoxerweise zu verstärkten Gerüchen führen.
Reinigung ohne aggressive Chemie
Trockenshampoos bieten eine schonende Alternative. Sie reinigen das Fell ohne Wasser und entfernen Schmutzpartikel. Gleichzeitig neutralisieren sie unangenehme Düfte.
Natürliche Fellsprays mit Kiefernkernholz-Extrakt und ätherischen Ölen wirken antibakteriell. Sie bekämpfen Bakterien und neutralisieren Fischgeruch effektiv.
Nach dem Baden oder Regenwetter ist gründliches Abtrocknen entscheidend. Feuchtigkeit aktiviert Mikroorganismen auf der Haut. Schnelles Trocknen minimiert den typischen „Nassgeruch“.
Besondere Aufmerksamkeit benötigen Hautfalten bei bestimmten Rassen. In diesen Bereichen sammeln sich Feuchtigkeit und Schmutz. Regelmäßige Reinigung beugt intensivem Fischgeruch vor.
Tägliches Bürsten reguliert die Talgverteilung im Fell. Es entfernt lose Haare und fördert die Durchblutung der Haut. So unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Hundes.
„Natürliche Pflegeprodukte ohne synthetische Zusätze erhalten langfristig die Hautgesundheit Ihres Hundes.“
Diese Methoden helfen, den Körpergeruch Ihres Hundes natürlich zu kontrollieren. Sie schonen die sensible Haut und lösen Geruchsprobleme nachhaltig.
Zahn- und Mundpflege: Tipps zur Vorbeugung
Effektive Zahnpflege ist Ihr bester Verbündeter gegen unangenehme Gerüche aus dem Maul. Mit diesen praktischen Tipps beugen Sie Problemen vor und erhalten die Gesundheit.
Regelmäßiges Zähneputzen und Pflegeprodukte
Gewöhnen Sie Ihren Hund schrittweise ans Zähneputzen. Beginnen Sie mit dem Berühren des Mauls. Verwenden Sie dann Fingerzahnbürsten.
Spezielle Hundezahnpasta mit Geflügel- oder Lebergeschmack erhöht die Akzeptanz. Diese Produkte enthalten sichere Inhaltsstoffe für Hunde.
Die Alge Ascophyllum Nodosum weicht Zahnbelag auf. Als Futterzusatz reduziert sie Zahnsteinbildung effektiv.
Natürliche Kausnacks und Zahnpflege-Kausticks
Mechanische Reinigung durch Kauen entfernt Plaque. Ideal sind Schweineohren, Rinderhaut oder getrockneter Schlund.
Spezielle Zahnpflege-Kausticks bekämpfen Bakterien. Sie beugen Mundgeruch vor und reinigen gründlich.
Kräuter wie Salbei und Rosmarin enthalten ätherische Öle. Diese wirken antibakteriell und sorgen für frischen Atem.
Wöchentliche Kontrollen der Zähne sind wichtig. Achten Sie auf Verfärbungen, Rötungen oder lockere Zähne.
Bei starkem Zahnstein hilft professionelle Reinigung. Moderne Ultraschallmethoden sind schonend und effektiv gegen Mundgeruch.
Für weitere Tipps besuchen Sie unseren Ratgeber zu Maulproblemen bei Hunden.
Ernährung und Darmgesundheit: Natürliche Unterstützung
Die Verbindung zwischen Futterqualität und unangenehmen Gerüchen ist oft unterschätzt. Eine optimale Ernährung bildet die Basis für eine gesunde Verdauung Ihres Hundes.

Ausgewogene Fütterung und hochwertiges Futter
Wählen Sie Futter mit natürlichen Zutaten ohne künstliche Zusätze. Diese Grundlage unterstützt die Darmgesundheit und reduziert Körpergerüche.
Die Proteinversorgung sollte ausgewogen sein. Zu viel Protein führt zu talgigem Fell, zu wenig schadet der Haut.
Bestimmte gesunde Zusätze wie Fischöl können temporär einen Fischgeruch verursachen. Dies ist harmlos und verschwindet meist von selbst.
Probiotika und Ballaststoffe zur Verdauungsförderung
Probiotika mit nützlichen Bakterien fördern eine gesunde Darmflora. Sie verbessern die Verdauung und reduzieren Blähungen.
Ballaststoffe wie Flohsamenschalen regulieren die Darmtätigkeit. Sie sorgen für festen Kot, der die natürliche Analdrüsenentleerung ermöglicht.
Zu weicher Stuhlgang verhindert diese Entleerung. Das führt zu Verstopfungen und unangenehmen Gerüchen.
Testen Sie neue Ernährung schrittweise. Jeder Hund reagiert unterschiedlich auf verschiedene Proteinquellen.
Diese Maßnahmen helfen, die Gesundheit Ihres Hundes zu unterstützen und Fischgeruch natürlich zu reduzieren.
Stress, Umweltfaktoren und präventive Maßnahmen
Psychische Belastungen und Umwelteinflüsse spielen eine größere Rolle bei Geruchsproblemen als viele Besitzer vermuten. Emotionaler Druck kann die Produktion von Drüsensekreten deutlich verstärken.
Bei Angst oder Aufregung entleeren manche Tiere spontan ihre Analdrüsen. Das freigesetzte Sekret verursacht dann den intensiven Geruch. Beobachten Sie daher das Verhalten Ihres Hundes genau.
Typische Stressauslöser erkennen
Häufige Ursachen für emotionalen Druck sind Tierarztbesuche, laute Geräusche oder Trennungsangst. Auch Veränderungen im Haushalt oder mentale Unterforderung können Stress verursachen.
Plötzliche Verhaltensänderungen sind oft erste Warnsignale. Sie können auf gesundheitliche Probleme hinweisen, die später zu Geruchsentwicklung führen.
Effektive Maßnahmen zur Stressreduktion
Schaffen Sie einen ruhigen Rückzugsort für Ihren Vierbeiner. Feste Routinen und ausreichend Bewegung helfen ebenfalls. Positive Verstärkung und mentale Auslastung sind wichtige Maßnahmen.
Bei anhaltenden Problemen kann professionelles Training helfen. Ein ausgeglichener Hund hat weniger Probleme mit Körpergeruch.
| Stressauslöser | Typische Reaktionen | Präventive Maßnahmen |
|---|---|---|
| Laute Geräusche | Zittern, Verstecken | Rückzugsort schaffen |
| Trennungsangst | Heulen, Zerstörung | Allmähliches Alleinetraining |
| Veränderungen | Unruhe, Appetitlosigkeit | Gewohnte Routinen beibehalten |
| Unterforderung | Übermäßiges Bellen | Mentale Auslastung erhöhen |
Umweltfaktoren wie extreme Temperaturen oder hohe Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Hautgesundheit. Häufiges Schwimmen in chlorhaltigem Wasser kann ebenfalls Probleme verursachen.
Eine ganzheitliche Prävention kombiniert regelmäßige Tierarztbesuche, Parasitenprophylaxe und angemessene Ernährung. So unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Tieres optimal.
Fazit
Ein ungewöhnlicher Duft Ihres tierischen Begleiters erfordert stets Ihre Aufmerksamkeit. Die Hauptursachen für diesen Geruch liegen meist in drei Bereichen: Analdrüsen, Maulhygiene oder Verdauung.
Ein ganzheitlicher Ansatz bringt den besten Erfolg. Kombinieren Sie regelmäßige Zahnpflege mit hochwertiger Ernährung und natürlicher Fellpflege. Diese Maßnahmen unterstützen die Gesundheit Ihres hundes optimal.
Bei anhaltendem fischgeruch oder Begleitsymptomen sollten Sie unbedingt einen tierarzt aufsuchen. Frühzeitige Behandlung verhindert ernsthafte gesundheitliche probleme.
Mit unseren praktischen tipps sind Sie bestens vorbereitet. So unterstützen Sie das Wohlbefinden Ihres hundes nachhaltig und beugen unangenehmen Düften vor.
FAQ
Was sind die häufigsten Gründe, wenn mein Tier einen fischigen Geruch verströmt?
Können verstopfte Analdrüsen wirklich so stark riechen?
Wie kann ich meinem Vierbeiner bei Maulgeruch helfen?
Spielt das Futter eine Rolle für unangenehme Gerüche?
Sollte ich bei einem fischigen Geruch sofort zum Tierarzt?
Wie reinige ich mein Haustier schonend, um Gerüche zu reduzieren?
Kann Stress bei meinem Liebling zu Geruchsproblemen führen?
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