Entzündeter Zeckenbiss Hund: Symptome und Behandlung 2025

Entzündeter Zeckenbiss Hund

Hallo, ich bin Maja vom Redaktionsteam von pfoten-und-freunde.de. Wusstest du, dass ein einziger kleiner Parasit deinem vierbeinigen Freund ernsthafte gesundheitliche Probleme bereiten kann? Auch im Jahr 2025 sind diese winzigen Blutsauger eine echte Gefahr.

Ein Biss ist nicht nur lästig. Eine Entzündung an der Stelle kann ein Warnsignal sein. Sie deutet oft auf eine Infektion oder sogar auf schwerwiegende Krankheiten hin. Es ist wichtig, die Anzeichen richtig zu deuten.

Schnelles Handeln ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden. Dieser Leitfaden gibt dir einen klaren Überblick. Du lernst, harmlose Reaktionen von ernsten Entzündungen zu unterscheiden.

Wir zeigen dir, was im Ernstfall zu tun ist. Unser Ziel ist es, dir praktisches Wissen an die Hand zu geben. So kannst du deinen Liebling bestmöglich schützen und ihm unnötige Schmerzen ersparen.

Lies weiter, um umfassende Informationen zu Symptomen, modernen Behandlungen und wirksamer Vorbeugung im Jahr 2025 zu erhalten.

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung von Zeckenbissen für Hunde im Jahr 2025

2025 zeigt sich deutlich: Zecken sind keine saisonale, sondern eine ganzjährige Bedrohung. Die verlängerten warmen Perioden haben die Aktivität dieser Parasiten stark ausgeweitet. Dein Vierbeiner ist daher fast das ganze Jahr über gefährdet.

Diese kleinen Blutsauger findest du nicht nur in ländlichen Gebieten. Auch städtische Parks und Grünanlagen bieten ihnen perfekte Lebensbedingungen. Waldränder, Gebüsche und hohe Gräser an Wegrändern sind ideale Verstecke.

Die Bedeutung dieser Parasiten für die Gesundheit deines Tieres darf nicht unterschätzt werden. Zecken übertragen potenziell gefährliche Krankheiten. Eine einzige Begegnung kann ernsthafte Folgen haben.

Präventive Maßnahmen sind heute wichtiger denn je. Regelmäßige Kontrollen nach jedem Spaziergang gehören zur notwendigen Routine. Als moderner Halter musst du gut informiert sein, um deinen Liebling effektiv zu schützen.

Die aktuelle Situation erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Die Gefahr durch Zecken bleibt 2025 eine reale Bedrohung für alle Hunde. Rechtzeitiges Handeln kann schwerwiegende Komplikationen verhindern.

Erste Anzeichen und Symptome eines entzündeten Zeckenbisses

Eine kleine Rötung nach dem Entfernen einer Zecke ist oft normal, aber wann wird es bedenklich? Die richtige Deutung der Symptome ist der Schlüssel, um deinem Hund schnell zu helfen.

Lokale Hautreaktionen und Schwellungen

Eine harmlose Reaktion zeigt sich meist als leichte Rötung oder minimale Schwellung. Diese klingt innerhalb von 24 Stunden ab. Es bildet sich eventuell eine kleine Kruste.

Eine echte Entzündung ist hingegen stärker und anhaltend. Achte auf eine deutliche, warme Schwellung, die über Tage hinweg besteht. Eiterbildung oder eine nässende Wunde sind ernste Warnsignale.

Systemische Symptome wie Fieber und Unwohlsein

Wenn die Entzündung sich ausbreitet, zeigt dein Hund oft allgemeine Krankheitsanzeichen. Diese deuten darauf hin, dass der ganze Körper betroffen ist.

Beobachte deinen Vierbeiner genau. Besorgniserregende Symptome sind:

  • Fieber und Abgeschlagenheit
  • Deutlicher Appetitverlust
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Lahmheit oder Schmerzen

Das Auftreten von Fieber bedeutet, dass du umgehend handeln solltest. Dein Hund benötigt dann wahrscheinlich tierärztliche Hilfe.

Ursachen einer Entzündung nach einem Zeckenbiss

Nicht jeder Kontakt mit den kleinen Blutsaugern verläuft ohne Komplikationen. Verschiedene Faktoren können dazu führen, dass sich die Bissstelle entzündet.

Das Verständnis dieser Ursachen hilft dir, die Reaktion deines Tieres besser einzuschätzen.

Infektion durch Bakterien und Fremdkörperreaktionen

Während des Saugvorgangs gelangen Bakterien aus dem Mund der Zecke in die Wunde. Diese Mikroorganismen können eine lokale Infektion auslösen.

Dein Hund reagiert auf den Speichel der Zecke wie auf einen Fremdkörper. Das Immunsystem des Körpers bekämpft diese Substanz.

Dadurch entstehen Rötungen, Schwellungen und Juckreiz an der Haut. Manche Tiere zeigen sogar allergische Reaktionen ohne bakterielle Beteiligung.

Risiko unvollständiger Zeckenentfernung

Bleiben Teile der Zecke in der Haut stecken, reagiert der Körper mit Abwehr. Mundwerkzeuge oder der Kopf wirken wie ein permanenter Fremdkörper.

Dein Hund leckt oder kratzt an der Stelle. Dies bringt zusätzliche Bakterien in die Wunde. Die Entzündung verschlimmert sich dadurch.

„Eine korrekte Entfernungstechnik ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.“

Ursache Wirkmechanismus Typische Symptome
Bakterielle Infektion Keime gelangen während des Saugakts in die Wunde Eiterbildung, Wärme, Rötung
Fremdkörperreaktion Immunsystem bekämpft Zeckenspeichel als Eindringling Schwellung, Juckreiz, lokale Entzündung
Unvollständige Entfernung Zurückgebliebene Zeckenteile irritieren die Haut Anhaltende Schwellung, Schmerzempfindlichkeit

Für detaillierte Informationen zur richtigen Behandlung empfehlen wir unseren umfassenden Leitfaden bei entzündeten Zeckenbissen.

Wie du einen Zeckenbiss richtig erkennst

Die frühzeitige Erkennung eines Zeckenbisses ist der erste Schritt, um deinen Hund zu schützen. Ein systematischer Ansatz hilft dir, auch versteckte Parasiten zu finden.

Identifikation der Einstichstelle am Hund

Beginne deine Suche am Kopf deines Tieres. Zecken bevorzugen dünnhäutige Bereiche wie Ohren, Hals und die Region um die Augen. Diese Stellen bieten ihnen leichten Zugang zu Blutgefäßen.

Vergiss nicht, den gesamten Körper zu kontrollieren. Besonders schwer zugängliche Bereiche benötigen Aufmerksamkeit. Achte auf Zehenzwischenräume, Achseln, Leisten und die Stelle unter dem Schwanz.

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Eine frische Einstichstelle erscheint als kleine, oft gerötete Punkt. Manchmal siehst du die Zecke noch festgesaugt. Unentdeckte Parasiten fühlst du als kleine Knubbel im Fell.

Führe deine Finger gründlich durch das Fell deines Hund. Tastende Bewegungen helfen, auch winzige Zecke zu spüren. Besonders nach jedem Aufenthalt im Freien solltest du diese Kontrolle durchführen.

Eine regelmäßige Überprüfung ist die beste Methode. So entdeckst du einen Zeckenbiss schnell. Frühes Handeln verringert das Risiko von Komplikationen erheblich.

„Die gründliche Kontrolle nach jedem Spaziergang sollte zur Routine werden.“

Je schneller du die Einstichstelle identifizierst, desto besser. Dein Hund profitiert von deiner Aufmerksamkeit. Ein rechtzeitig entfernter Parasit kann viele Probleme verhindern.

Entzündeter Zeckenbiss Hund – Wichtige Merkmale

Eine entzündete Wunde nach einem Parasitenbiss zeigt charakteristische Merkmale, die du kennen solltest. Die richtige Einschätzung hilft dir, rechtzeitig zu handeln.

Eine problematische Stelle erkennst du an deutlicher Rötung, Schwellung und erhöhter Wärme. Berührungen sind für deinen Vierbeiner unangenehm oder schmerzhaft. Juckreiz führt oft zu vermehrtem Lecken oder Kratzen.

Besonders wichtig ist das Warnsignal der Wanderröte. Ein heller roter Ring oder Doppelring um die Bissstelle deutet auf Borreliose hin. Dieses Erythema migrans erfordert sofortige tierärztliche Behandlung.

Eiterbildung oder nässende Sekretion zeigen eine bakterielle Infektion an. Harte Knötchen, die länger als zwei Wochen bestehen, sollten ebenfalls abgeklärt werden.

Manche Merkmale kannst du zunächst beobachten. Leichte Rötungen klingen oft von selbst ab. Starke Schwellungen, Fieber oder allgemeine Mattigkeit erfordern dagegen sofortiges Handeln.

„Die Wanderröte ist ein klares Alarmsignal für eine Borrelien-Infektion.“

Diese Orientierungshilfen ermöglichen dir eine realistische Einschätzung. So kannst du entscheiden, ob Hausmittel ausreichen oder professionelle Hilfe nötig ist.

Schritte zur korrekten Zeckenentfernung deines Hundes

Das richtige Werkzeug macht den Unterschied bei der Zeckenentfernung. Mit der passenden Ausrüstung entfernst du den Parasiten sicher und verhinderst Komplikationen.

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Geeignetes Werkzeug und Technik

Für die Entfernung stehen dir verschiedene Instrumente zur Verfügung. Spezielle Zeckenpinzetten, Zeckenhaken oder Zeckenkarten eignen sich optimal.

Greife die Zecke möglichst hautnah am Kopf. Vermeide dabei das Quetschen des Körpers. Ziehe den Parasiten langsam und kontrolliert senkrecht von der Haut ab.

Werkzeug Vorteile Anwendung
Zeckenpinzette Präzises Greifen am Kopf Hautnaher Zugriff
Zeckenhaken Schonende Entfernung Einfache Handhabung
Zeckenkarte Platzsparend Für unterwegs geeignet

Dos and Don’ts beim Entfernen der Zecke

Geduldiges Vorgehen ist entscheidend. Es kann einige Sekunden dauern, bis die Zecke loslässt.

Vermeide unbedingt: Öl, Alkohol oder Klebstoff auf den Parasiten zu geben. Diese Methoden können gefährlich sein.

Im Todeskampf gibt die Zecke mehr Speichel ab. Dies erhöht das Risiko von Krankheitsübertragung.

Sollte der Kopf stecken bleiben, ist das meist unproblematisch. Der Körper stößt ihn wie einen Splitter ab.

Entsorge die entfernte Zecke sicher. Töte sie, ohne mit infektiösen Flüssigkeiten in Kontakt zu kommen.

Sofortmaßnahmen bei ersten Entzündungsanzeichen

Eine richtige Erstversorgung kann den Heilungsprozess deines Vierbeiners deutlich beschleunigen. Wenn du Rötungen oder Schwellungen an der Bissstelle entdeckst, solltest du sofort handeln.

Beginne mit einer gründlichen Reinigung der betroffenen Stelle. Dies verhindert, dass sich Bakterien weiter ausbreiten.

Desinfektion und Wundversorgung

Für die Behandlung einer entzündeten Wunde stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Verwende ein mildes Antiseptikum wie:

  • Hypochlorige Säure
  • Verdünnte Betaisodona-Lösung
  • Medizinischen Alkohol

Für empfindliche Tiere eignen sich natürliche Alternativen. Abgekühlter Kamillentee oder verdünnte Ringelblumentinktur wirken sanft desinfizierend.

Nach der Reinigung beobachtest du die Wunde genau. Aloe-Vera-Gel kann die Haut beruhigen. Verhindere, dass dein Hund an der Stelle leckt oder kratzt.

Bei starkem Juckreiz hilft eine weiche Halskrause. Sie schützt die Stelle vor weiteren Reizungen.

Leichte Entzündungen klingen oft innerhalb weniger Tage ab. Bei anhaltenden Symptomen oder Verschlimmerung suchst du bitte tierärztliche Hilfe auf.

Hausmittel und medizinische Behandlungsmöglichkeiten

Die Wahl der richtigen Therapie entscheidet über den Heilungsverlauf bei einer entzündeten Bissstelle. Du stehst vor der Frage: natürliche Mittel oder chemische Präparate? Beide Ansätze haben ihre Berechtigung.

Bei leichten Reizungen beginnen viele Halter mit sanften Alternativen. Kokosöl wirkt antibakteriell und beruhigt die Haut. Aloe-Vera-Gel kühlt und reduziert Schwellungen.

Natürliche Alternativen versus chemische Präparate

Für oberflächliche Entzündungen eignen sich Hausmittel oft gut. Kamillentee als Umschlag desinfiziert mild. Diese Behandlung kannst du mehrere Tage anwenden.

Verschlimmert sich die Situation, benötigst du stärkere Mittel. Antibakterielle Sprays oder Salben aus der Apotheke bekämpfen Bakterien effektiv. Beobachte die Reaktion deines Hund genau.

„Bei hartnäckigen Infektionen sind Antibiotika über 7-14 Tage notwendig. Natürliche Methoden reichen dann nicht aus.“

Entzündungshemmende Medikamente lindern Schmerzen und Schwellungen. Dein Tierarzt entscheidet, welches Mittel für deinen Hund passt. Die Behandlung dauert meist einige Tage bis zur Besserung.

Wechsle zur tierärztlichen Versorgung, wenn Hausmittel nach zwei Tagen keine Wirkung zeigen. Deine aufmerksame Beobachtung sichert den besten Heilungserfolg.

Wann du unbedingt den Tierarzt aufsuchen solltest

Kritische Anzeichen erfordern sofortiges Handeln und tierärztliche Betreuung. Manchmal entwickeln sich lokale Reaktionen zu ernsthaften Problemen.

Deine Beobachtungsgabe entscheidet über den richtigen Zeitpunkt für professionelle Hilfe. Einige Symptome signalisieren eindeutig, dass Hausmittel nicht mehr ausreichen.

Warnsignale und Symptome, die professionelle Hilfe erfordern

Starke Rötungen und Schwellungen über 2-3 cm Größe benötigen Aufmerksamkeit. Wenn sich die Entzündung ausbreitet, wird es gefährlich.

Eiterbildung oder nässende Wunden zeigen bakterielle Infektionen an. Anhaltende Schwellungen über mehrere Wochen erfordern Untersuchung.

Systemische Symptome wie Fieber, Lethargie und Appetitverlust deuten auf allgemeine Infektionen hin. Geschwollene Lymphknoten oder Lahmheit sind Alarmzeichen.

Die charakteristische Wanderröte (roter Ring) signalisiert mögliche Borreliose. Bei Sepsis-Anzeichen ist sofortige Intervention lebenswichtig.

Symptom Dringlichkeit Typische Behandlung
Starke Schwellung >3cm Innerhalb 24 Stunden Entzündungshemmer, lokale Behandlung
Fieber & Allgemeinsymptome Sofort Antibiotika, systemische Therapie
Wanderröte (roter Ring) Notfall Sofortige Diagnostik, Antibiotika
Eiterbildung Innerhalb 48 Stunden Wundreinigung, Antibiotika

Dein Tierarzt oder deine Tierärztin führt eine gründliche Untersuchung durch. Bei Bedarf folgen Bluttests oder Wundabstriche.

Antibiotika über 7-14 Tage bekämpfen bakterielle Infektionen. Entzündungshemmende Medikamente lindern Schmerzen.

Zögere nicht, bei diesen Warnsignalen deinen Tierarzt zu kontaktieren. Frühzeitige Behandlung schützt deinen Hund vor Komplikationen.

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Zeckenarten und ihr Einfluss auf die Gesundheit deines Hundes

Die Welt der Zecken ist vielfältiger, als viele Tierhalter vermuten. Verschiedene Zeckenarten übertragen unterschiedliche Krankheitserreger, die deinem Vierbeiner gefährlich werden können.

Lebenszyklus und typische Standorte

Diese Parasiten durchlaufen vier Entwicklungsstadien: Eier, Larven, Nymphen und adulte Zecken. In allen drei aktiven Stadien benötigen sie Blut von Wirten. Dies macht sie zu permanenten Gesundheitsrisiken.

Vollgesogene weibliche Exemplare können bis zu 3 cm groß werden. Sie lauern bevorzugt an Waldrändern, Wiesen und in Parkanlagen. Hier warten sie geduldig auf potenzielle Wirtes.

Die kleinen Blutsauger erkennen ihre Opfer durch Geruch, Erschütterungen und CO₂-Ausstoß. Dies erklärt ihre Effektivität als Überträger von Krankheiten.

Übertragene Krankheitserreger im Überblick

Im Speichel der Zeckenarten können verschiedene Erreger enthalten sein. Je länger der Saugvorgang dauert, desto höher das Übertragungsrisiko.

Borrelien verursachen die bekannte Borreliose. Diese Erkrankung kann zu Gelenkentzündungen und Nierenproblemen führen. Babesiose befällt rote Blutkörperchen und verursacht Blutarmut.

Weitere bedeutende Krankheitserreger sind Anaplasmose und Ehrlichiose. Diese bakteriellen Infektionen zeigen unterschiedliche Symptome bei Hunden.

„Das Wissen über verschiedene Zeckenarten und ihre Erreger ist die beste Grundlage für effektiven Schutz.“

Manche Krankheiten treten vermehrt auch in Deutschland auf. Frühes Entfernen der Parasiten reduziert das Risiko einer Erreger-Übertragung erheblich.

Zeckenschutz: Präventionstipps für den Alltag

Effektiver Zeckenschutz ist 2025 wichtiger denn je. Längere warme Perioden erhöhen das Risiko für deine Hunde fast das ganze Jahr.

Eine gute Strategie kombiniert verschiedene Methoden. So bietest du deinem Tier den besten Schutz vor lästigen Parasiten.

Aktuelle Strategien und Produkte im Jahr 2025

Du hast die Wahl zwischen chemischen und natürlichen Mitteln. Beide bieten zuverlässigen Schutz für deine Hunden.

Chemische Produkte wirken oft über Wochen. Spot-Ons mit Fluralaner schützen bis zu drei Monate. Halsbänder mit Imidacloprid bieten langanhaltende Abwehr.

Tabletten mit Afoxolaner bekämpfen Zecken systemisch von innen. Sie sind eine praktische Lösung für aktive Hunde.

Für einen natürlichen Ansatz eignen sich Öle. Kokosöl mit Laurinsäure wirkt abschreckend. Moderne Sprays mit Citriodiol bieten bis zu vier Stunden Zeckenschutz.

Wähle die Methode, die zum Lebensstil deines Tieres passt. So minimierst du das Risiko effektiv.

Methode Wirkstoff Schutzdauer
Spot-On Fluralaner Bis zu 3 Monate
Halsband Imidacloprid Mehrere Monate
Tablette Afoxolaner 1 Monat
Natürliches Spray Citriodiol Bis zu 4 Stunden

Nach jedem Spaziergang solltest du das Fell gründlich absuchen. Meide hohes Gras und bleibe auf hellen Wegen.

Diese einfachen Gewohnheiten reduzieren die Gefahr durch Zecken erheblich. Dein Vierbeiner wird es dir danken.

Anwendung von Zeckenschutzmitteln und praktische Tipps

Ein effektiver Zeckenschutz beginnt mit der richtigen Handhabung der Produkte. Die korrekte Anwendung entscheidet über den Erfolg der Maßnahmen.

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Richtige Dosierung und regelmäßige Kontrolle

Bei naturbasierten Produkten gilt: Ein Tropfen pro 2 kg Körper deines Hundes auf die Haut im Nackenbereich auftragen. Diese Behandlung wiederholst du alle zwei Wochen.

Für Sprays wie ANTI-TIQUE gilt: Vor dem Spaziergang auf Brust, Rücken, Bauch und Beine aufsprühen. Der Schutz hält bis zu vier Stunden an.

„Nach Wasserkontakt immer erneut sprühen – der Schutz wird sonst abgewaschen.“

Chemische Spot-Ons bieten je nach Wirkstoff Schutz für 4 Wochen bis 3 Monate. Beachte die empfohlenen Zeitabstände für die Wiederholung.

Produkttyp Anwendungsbereich Schutzdauer
Naturbasierte Tropfen Nackenbereich 2 Wochen
Schutz-Spray Brust, Rücken, Bauch, Beine 4 Stunden
Chemische Spot-Ons Nacken oder Rücken 4 Wochen – 3 Monate

Nach jedem Spaziergang kontrollierst du den gesamten Körper deines Tieres. Suche systematisch unter dem Fell und an der Haut nach ungebetenen Gästen.

Die kritische Zeit zwischen Befall und Krankheitsübertragung beträgt oft nur wenige Stunden. Schnelles Entfernen reduziert das Risiko erheblich.

Bewahre Zeckenschutzmittel kühl und trocken auf. Selbst bei optimaler Anwendung bleibt Wachsamkeit wichtig – kein Mittel bietet 100%igen Schutz.

Fazit

Dein Wissen ist jetzt der beste Schutz für deinen Vierbeiner. Du kennst die wichtigen Symptome wie Rötung oder Schwellung und weißt, wann professionelle Behandlung nötig ist.

Für das Jahr 2025 bleibt die Botschaft klar: Vorbeugung durch regelmäßige Kontrollen und zuverlässigen Schutz ist die beste Strategie. So vermeidest du Komplikationen in vielen Fällen.

Bei Unsicherheit zögerst du nicht, tierärztlichen Rat einzuholen. Deine Aufmerksamkeit macht den entscheidenden Unterschied für die Gesundheit deines Tieres.

Wende dieses Wissen konsequent an – zum Beispiel durch Fellkontrollen nach jedem Spaziergang. So bist du bestens vorbereitet, um deinen Liebling effektiv zu schützen.

FAQ

Wie erkenne ich einen entzündeten Zeckenbiss bei meinem Hund?

Achte auf eine starke, anhaltende Rötung um die Einstichstelle. Eine Schwellung, Wärme und Schmerzempfindlichkeit sind deutliche Hinweise. Eiterbildung oder wenn dein Hund sich die Stelle ständig leckt, signalisieren eine Entzündung. Beobachte auch sein Allgemeinbefinden auf Symptome wie Fieber.

Was sind die größten Gefahren durch Zecken?

Die Hauptgefahr sind übertragene Krankheitserreger. Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose sind ernste Erkrankungen. Eine lokale Entzündung an der Haut kann zudem auf eine bakterielle Infektion hindeuten, die behandelt werden muss.

Wie entferne ich eine Zecke richtig, um eine Entzündung zu vermeiden?

Verwende eine Pinzette oder eine Zeckenkarte. Setze das Werkzeug direkt an der Haut deines Hundes an und ziehe die Zecke langsam und gerade heraus. Drehen oder Quetschen des Kopfes erhöht das Risiko, dass Teile stecken bleiben und eine Wunde entzündet sich.

Welche Hausmittel kann ich bei einer leichten Entzündung anwenden?

Bei einer leichten Rötung kann vorsichtiges Kühlen Linderung bringen. Eine professionelle Desinfektion ist jedoch oft besser als Hausmittel. Bei stärkeren Anzeichen wie Eiter oder Fieber solltest du immer eine Tierärztin aufsuchen, um Bakterien effektiv zu bekämpfen.

Wann muss ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Suche sofort eine Tierarzt-Praxis auf, wenn die Stelle stark anschwillt, eitert oder sich die Rötung ausbreitet. Systemische Symptome wie Apathie, Fieber oder Lahmheit nach einem Zeckenbiss sind Warnsignale für eine ernsthafte Erkrankung wie Borreliose.

Wie schütze ich meinen Hund am besten vor Zecken?

Ein zuverlässiger Zeckenschutz ist entscheidend. Dazu gehören Spot-on-Präparate, spezielle Halsbänder oder Tabletten. Besprich mit deinem Tierarzt, welches Mittel für deinen Hund am besten geeignet ist. Kontrolliere sein Körper nach jedem Spaziergang gründlich auf die Parasiten.
Redaktion
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